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Angelika Carmen Hassani

Als Frau akzeptiert zu werden, setzt voraus als Frau wahrgenommen zu werden.

Genau wie ein passendes Make-up oder der richtige Kleidungsstil, braucht auch die Stimme Übung. Die eigenhändige Arbeit an der Stimme birgt jedoch einige Risiken. Wenn ein Stylingversuch mal nicht klappt, dann ist der Schaden begrenzt. Bei der Stimme können jedoch organische Schäden auftreten, wenn unsachgemäß geübt wird.

In den Sitzungen werden wir verschiedene Bereiche und Muster der weiblichen Stimme analysieren. Dabei findet eine bewusste Auseinandersetzung mit dieser statt. Hierbei wird häufig klar: Nicht allein die Tonhöhe macht den Unterschied. Vielmehr sind es Bereiche wie die Sprechmelodie, Stimmklang, Resonanz, Aussprache, Betonung, Wortwahl, Körpersprache u.a. die eine Frau weiblich klingen lassen. Schöne Beispiele hierfür sind Zarah Leander, Edith Piaf oder Marlene Dietrich – trotz der sehr tiefen Stimmlagen würde sie niemand als Mann identifizieren.

Wir werden gemeinsam Stück für Stück das Bewusstsein für die eigene Stimme, für andere Stimmen und nicht zuletzt für dich selbst erweitern. Durch ein gezieltes experimentieren mit deiner Stimme können neue, bisher nicht genutzte Klangräume entdeckt und vergrößert werden. In einem kontinuierlichen Prozess werden wir langsam auf eine zuvor erörterte „Zielstimme“ die gesund und tragfähig ist – jedoch nicht mehr als dem männlichen Geschlecht zugehörig wahrgenommen wird – hinarbeiten. Geduld und Fleiß sind bei einem solchen „Design“ eine Grundvoraussetzung.

Doch nicht nur der Stimmwandel selbst kann in der Praxis erprobt werden. Auch mögliche Stimmoperationsmethoden und deren Vor- und Nachteile können Raum in unseren Sitzungen einnehmen. Ich begleite dich auf dem Weg Deine persönliche Stimme zu finden, denn:
„Clothes may make the man, but it´s voice that makes the woman.“ (Melanie Anne Phillips)

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