FAQ’s – Stimmarbeit mit Trans*

Was kostet es?

In der Regel werden die Kosten für deine Stimmtherapie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die ab 18 Jahren vorgeschriebene Zuzahlungsgebühr von 10 % der Therapiekosten sowie, unabhängig von der Abschaffung der Praxisgebühr bei Ärzten, die 10 € Verordnungsgebühr fallen zu Deinen Lasten. Die Summe variiert je nach Kasse und Sitzungsdauer. Du kannst jedoch von ungefähr 50 € Zuzahlung für 10 Sitzungen ausgehen.

Bist Du privat versichert handeln wir einen fairen Preis aus.

Muss ich auch üben?

Ja. Sogar sehr viel. Nur durch ein konsequentes und intensives Auseinandersetzen mit der eigenen Stimme, aber auch mit der anderer Menschen, ist notwendig um ein überzeugendes und natürliches Ergebnis zu erreichen.

Wie lange dauert es?

Die Dauer der Stimmtherapie ist von vielen Faktoren abhängig. Eine genaue Prognose kann ich deshalb nicht geben. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten Klientinnen nach 1-1,5 Jahren eine authentische Stimme erreicht und soweit gefestigt haben, dass sie in einer Therapiepause die Stimme weiter festigen und ausweiten können. Nach der Therapiepause werden die Erfahrungen reflektiert und etwaige Fragen geklärt. Bei Bedarf können weitere Therapieeinheiten folgen.

Warum Du´zen wir uns?

Jede Arbeit an der Stimme anderer Menschen ist eine sehr persönliche und intime Angelegenheit. Besonders stark ist dies bei der Arbeit mit Trans* ausgeprägt, da ich Euch nicht auf dem Weg „zurück zu der gesunden Stimme“, sondern auf dem Weg hin zu der neuen Stimme begleite.
Weiterhin lockert es die Therapiesituation ungemein auf und sorgt somit für das nötige Wohlbefinden dass für die Arbeit an der Stimme existenziell ist.

Klappt das denn wirklich?

Da der Erfolg von vielen Faktoren abhängt, kann ich keine Versprechungen machen.
Rein objektiv, also anatomisch bedingt ist es möglich. Aber es gibt Grenzen die nicht überschritten werden können ohne Folgeschäden zu riskieren. Es wäre also Utopie zu denken, dass aus jeder noch so tiefen Stimme eine „Heidi Klumm“ werden kann.
Auch liegen viele Schlüssel zum Erfolg in Deiner Mitarbeit, Bereitschaft zum Üben und im Vertrauen zu dem Therapeuten. Die Stimme ist wie jedes andere Musikinstrument – und das lernt man auch nichtdurch die wöchentliche Anwesenheit in einer Musikschule.

Gibt es keine Folgeschäden?

Du lernst in der Therapie deine stimmlichen Grenzen kennen und ich gebe Dir die „Werkzeuge“ die du zum Vermeiden der Überschreitung selbiger nötig hast mit auf deinen Weg – diese Werkzeuge anzuwenden und die Stimme zu pflegen liegt jedoch in Deiner Verantwortung.
Auch können Veränderungen im Leben die Stimme beeinflussen.
Gerne biete ich meinen Klientinnen nach einer abgeschlossenen Therapie an, mich auf dem Laufenden zu halten, was ihre stimmliche Entwicklung betrifft. Auch rate ich zu jährlichen Check-Ups bei einem Phoniater und bei einem Logopäden, um die Gesunderhaltung der Stimme zu gewährleisten.

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